„Jenseits der sieben Berge, die den Himmel berührten, jenseits der drei uferlosen Ozeane, jenseits des Gartens der Unsterblichen lag das sagenumwobene Babylon. Auf einer weiten und fruchtbaren Ebene, an deren Rändern sich mächtige Berge erhoben, zerfloss die Stadt nicht enden wollend. Euphrat und Tigris umspülten ihr Herz und verloren sich in unzähligen Armen und Wasserwegen, gesäumt von einem endlosen Häusermeer. Breite Alleen und verträumt hängende Gärten durchbrachen das wuchernde Netz von Gassen und Wegen, Treppen und Brücken. Die Dächer der Häuser schienen miteinander verwachsen; man hätte vor dem Regen geschützt von einem Ende der Stadt zum anderen gehen können, wenn sich nur jemand die Zeit dafür genommen hätte. Aber Zeit für solchen Müßiggang fand man nur selten in Babylon. Allzu sehr waren die Babylonier mit sich selbst, ihren Wünschen und Bedürfnissen beschäftigt. […]“
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Rregen in Babylon ist eine magische Erzählung in der Tradition der alterümlichen Mythen für die heutige Zeit erzählt. Es ist eine Parabel über die unaufhörliche Sinnsuche des Menschen und die Möglichkeit des Einzelnen das menschliche Leben gerade in seiner Unvollkommenheit lieben zu lernen.

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Seit Monaten regnet es unaufhörlich im sagenumwobenen Babylon. Während die Babylonier sich auf das Schlimmste vorbereiten und darüber den Kopf zerbrechen, was sie wohl falsch gemacht hätten, dass der Allmächtige sich so über sie erzürnt hat, ist der Kopf des Einzelgängers Enosch von ganz anderen Dingen schwer. Schon immer war sein Herz voller Fragen über den letzten Sinn des menschlichen Daseins, über das Ziel der verschlungenen Wege der Menschen in ihrem irdischen Leben. Doch immer blieben seine Tage und Nächte währenden Überlegungen ohne Ergebnis. Deshalb beschließt er, sich von einem der hohen Türme Babylons in den Tod zu stürzen. Doch als er oben ankommt, weicht plötzlich seine Verzweiflung und er entscheidet sich, sein Vorhaben noch einen letzten Tag aufzuschieben. Da nimmt sein Leben einen unerwarteten Verlauf…

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